Fotos & Berichte

Dezember

Weihnachtsfeier

Es weihnachtet sehr ! Und das auch mitten in Stattegg !

Am Programmpunkt stand ein spannendes Eisstockturnier - durchgeführt auf Asphalt. Zwei Teams sollten sich beim Knödelschießen den Sieg ausmachen. Wobei mit Verlaub das "Knödelschießen" eher einem "Topfen-Nockerl-Schießen" glich, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat. Die zwei Kärntner Moare, Mohre (oder wie schreibt man das) Gerti Krenn und Iris Zechner wählten ihre Teams gewissenhaft aus.

Mit viel Gefühl koordinierten sie die Schützen in den eigenen Reihen, die alle vom Radfahren wesentlich mehr verstehen und somit den Eisstock hochkant "rollten". Letztlich kamen die Stöcke dann doch zur Daube (das Foto ist nicht gestellt!!!!) - und es war ziemlich lustig.
Anschließend tischte uns Michi und sein Team vom Gasthof Huberwirt herzhaften und sehr guten Bauernschmaus auf. Mehr unter: https://www.facebook.com/pages/Gasthaus-zum-Huberwirt/116425231713399
Und Gerti hatte in ihrem Semmelknödel ein Ei versteckt, während Iris sich mit einer Kartoffel begnügen musste.

Unser Fazit: Lustig war es! Nächstes Jahr kommen wir trainiert wieder!

Frohe Weihnachten!

20. November

RAAM Vortrag von Christoph

Ein Vortrag der Superlative unseres Ehrenmitgliedes. Wir haben allergrößten Respekt vor der erbrachten Leistung, die ungeschminkt im Rahmen des ausgezeichneten Vortrages, zum ersten Mal so richtig greifbar wird. Unfassbar diese Leistung, uns allen ein Vorbild!
26. Oktober

Saisonabschluss bei Kaiserwetter

Wie schon im letzten Jahr lassen wir die Radsaison beim Weingut Harkamp in St.Nikolai ausklingen.

Den wunderschönen Ausblick von der Dachterrasse des Weingartenhotels verdienen wir uns zuvor mit einer hügeligen Runde durch die Südwest-Steiermark.

Gemeinsam mit Freunden, u.a. von der RIG Deutschlandsberg, und unseren Angehörigen lassen wir das vergangene Radjahr Revue passieren und schmieden schon Pläne für 2014.

Und wir sind uns einig: so wie dieses Jahr endet, so darf es im nächsten Jahr weitergehen.

7.-8. September

Hitzendorf Juchee!

Hitzendorf 2013 (www.24hradtrophy.com), am 07.09.2013, ein Radrennen über 24 Stunden auf einem Rundkurs, ist Geschichte. Unglaubliche 12 Mitglieder aus unserer Runde waren dabei im Benefiz-Einsatz: Der Veranstalter spendet für jede gefahrene Runde einen Sockelbetrag an eine wohltätige Organisation. Unser Beitrag dazu: 422 Runden (1624km!!)

Bild: Ratlosigkeit nach Platz 4 im 6h Einzel durch Gerwin. Unterstützung durch Georg: Niemand verliert alleine 😉

START

Vorab war Nervosität ins Gesicht der Teilnehmer geschrieben. Nach den ersten Runden (Start 24 Stunden: 10:30 Uhr) verfestigte sich auch sogleich der Eindruck: Dies ist kein Kindergeburtstag: Rundenzeiten von 6 Minuten (bei 3,85km ergibt das einen Durchschnitt von beinahe 40km/h) ließen keine Zeit um darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre stehen zu bleiben und zu heulen. Die Rundenzeiten begannen sich auf hohem Niveau zu stabilisieren, um sogleich von den startenden 6-Stunden-Rennteilnehmern (Start 12:30 Uhr) abermals in die Höhe getrieben zu werden.

Bild: Yes we did it! Siegreiches 6h Team: Claus, Wolfgang, Claus + Haxi

NACHMITTAG

Als sich dann abermals „Alltag“ im Rennverlauf einstellte, gab‘s plötzlich Aufregung im 24er-Team. Ein beinahe Sturz, mit beschädigtem Rad als Folge, und ein Ausrutscher in einer unangenehmen Kurve mitsamt der „freundlichen“ Erscheinung eines Asphaltausschlages und einem angebrochenen Daumen, kosteten ein wenig Zeit, konnten aber weder die Euphorie noch den Elan im Team einbremsen – es wurde weitergefahren – was sonst? Auch wuchs der Vorsprung des 24-Stunden-Teams nach diesem Rückschlag kontinuierlich, Runde um Runde. Um 18:30 Uhr stand dann die erste Sensation fest: Sieg des 6-Stunden-Teams. Dieses musste sich mit sichtlich schwererer Konkurrenz abmühen, konnte aber schlussendlich den Erfolg in die Tasche stecken.

Unser 6-Stunden Einzelfahrer war anfänglich durch Schaltdefekte arg in Zeitbedrängnis geraten – die Stimmung schwankte bereits nahe am Punkt der Aufgabe – holte aber dann, gelockert durch den Gedanken „ich kann nun eh nix mehr gwinnen“ stetig auf: Eine Runde vor Schluss schon Platz 2!! Doch das Unwissen über die gute Platzierung überließ dem Zufall die Regie: 300m vor dem Ziel, ein Führungswechsel in der Gruppe, bedauerlicherweise 2 direkte Konkurrenten dabei. Auswirkung: Platz 4, läppische 2 Sekunden hinter Platz 3 und unfassbare 4 Sekunden hinter Platz 2. Das Leben spielt mit dir gern Katz und Maus, fällt einem dazu unweigerlich ein.

Bild: Georg, Peter, Gerti und Rene, unsere siegreichen Kämpfer.

NACHT

Als dann der Rennzirkus bereits das Licht an den Fahrrädern eingeschalten hatte, brachen um 22:30 Uhr endlich die 12-Stunden-Fahrer ins Rennen auf. Auch hier, mit hoffnungsvoller Besetzung, wieder die RU-Laranja mit am Start. Das Tempo in der Nacht war merkbar moderater, die Rundenzeiten bewegten sich so um die 7 Minuten und leicht darüber, was aber noch immer einem Schnitt im Bereich von 32-34 km/h bedeutete! Runde um Runde wurde abgespult, auch in den Pausen der Teamfahrer keine Rede von Schlaf. Der war nicht zu finden, zu groß die Aufregung. Die Dämmerung am Sonntagmorgen, ein Moment der moralisch die leeren Batterien wie rasch befüllte, brachte bald Gewissheit: Der Sieg beider 24-Stunden-Teams (Mixed und Damen) war uneinholbar gewachsen, nur ein grober Defekt könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen. Leider hatte sich im 12-Stundenteam auch der 4. Platz bereits fixiert – ein unglücklicher Defekt in der Nacht führte zu verlängerter Einsatzdauer der Fahrer – dies kostete zu viel Zeit und damit auch den Platz am Stockerl.

Bild: Jasmin (erfolgreich im 24h Damenteam), Philipp (auf anhieb Platz 4 im 12h 2er-Team) und das erfolgreiche 24h Team vor dem heiligen Banner!

FRÜH

Die letzten Kräfte wurden mobilisiert, die Pedale gebogen, die Ketten gequält: 10:30 Uhr, Sonntagmorgens, alles fixiert. Die Arme sind in der Luft, der Applaus der Zuschauer bei der Zieleinfahrt ist der erhebende Lohn der vergangenen Strapazen. Endlich im Ziel. Sieg!

Die Ergebnisse im Überblick

  • 4. Platz Herren 12Std.-2er Team (Philipp Toscana)
  •  4. Platz Herren 6 Stunden Solo, läppische 4 Sekunden hinter Platz 2! (Gerwin Zechner)
  • 1. Platz Herren 6Std.-4er Team (Wolfgang del Negro ,Haxi del Negro, Claus del Negro, Claus Blödorn)
  • 1. Platz Damen 24Std.-4er Team (Jasmin Toscana), neue Rekorddistanz!
  • 1. Platz Mixed 24Std.-4er Team (Rene Quantscher, Georg Lechner, Gerti Krenn, Peter Krenn), neue Rekorddistanz!
  • 2. Platz Herren 24Std.-4er Team (Peter Fürpaß)

Eine TOLLE LEISTUNG der gesamten Laranja-Mannschaft!

22. September

Kalkleitensprint

Am Sonntag, 22.09.2013 fand der erste Kalkleitensprint statt, eine Gemeinschaftsveranstaltung unseres Vereines RU Laranja und der RIG Deutschlandsberg.  

15 begeisterte Rennradfahrer nahmen die Herausforderung an, die ca. 4,2 Kilomter lange Strecke inkl. 300 Meter Höhenunterschied im Einzelzeitfahrmodus (Startintervall zwei Minuten) zu bewältigen.

Wider Erwarten waren nicht die Muskeln das Problem, sondern eher die Lungen – unglaublich wie das brennen kann !

Bei Prachtwetter wurde im Anschluss gegrillt und über weitere Vereinsübergreifende Events „fachgesimpelt“ - mit dem Fazit: Fortsetzung folgt !  

Die Tagesbesten:

  1. Rang: Stefan Wagner (13:07 min)
  2. Rang: Klaus Hannawald (13:11 min)
  3. Rang: Gerwin Zechner (13:38 min)


RU LARANJA Wertung:

  1. Rang: Gerwin Zechner
  2. Rang: Markus Thaler
  3. Rang: Meinhard Falch
18. August

MTB Marathon Stattegg

Schließlich startete am Samstag, 17.08.2013 Max del Negro (3 Jahre) mit seinem Laufrad sein erstes Rennen (U5)! Nur durch das falsche Coaching des Vaters  misslang der Versuch in die Wertung zu kommen. So wurde die Passage "Trinkflaschen-Slalom" zur "Isotonischen-Geraden".

Tags darauf starteten 3 Laranja Fahrer beim legendären Marathon: Gerwin Zechner (104km / 3.818hm), Peter Fürpaß (66km / 2651hm) und Haxi del Negro (35km / 1309hm). Alle drei Helden meisterten die Strecken beinahe unfallfrei.

Peter pulverisierte seine Zeit aus dem Vorjahr um beinahe 15min! Klar: mit dem neuen 29-er geht's vor allem bergab ziemlich flott. Wenn da nicht der Felsen gewesen wäre. "Ich habe ihn eh gesehen, aber ich dacht ich wäre schon dran vorbei gefahren." Na bumms, so schnell liegt man. Leichte Blessuren und Abschürfungen am ganzen Körper erinnern ihn noch heute dran – schade um die zerrissene Laranja Hose. Aus seiner geheimen Mirakulix-Trickkiste erfahren wir heute: trinke am Vorabend des Rennens einen halben Liter Saft Rote Rüben! Aha.
René und Haxi mit Christoph Soukup (dem Gesamtsieger der Langdistanz)

Hitzendorf 2013 (www.24hradtrophy.com), am 07.09.2013, ein Radrennen über 24 Stunden auf einem Rundkurs, ist Geschichte. Unglaubliche 12 Mitglieder aus unserer Runde waren dabei im Benefiz-Einsatz: Der Veranstalter spendet für jede gefahrene Runde einen Sockelbetrag an eine wohltätige Organisation. Unser Beitrag dazu: 422 Runden (1624km!!)

Gerwin hatte nicht seinen besten Tag – Kreislaufpropleme zwangen ihn dazu das Tempo zu reduzieren. Er hörte Elektrobeats von Gary Numan’s Song „Cars“ – und nicht wie anzunehmen wäre Queen’s „Bicycle Race“. Im Ziel bemerkte er, dass er gar keine Kopfhörer mit hatte ...

So gejubelt habe ich noch nie bei einer Zielankunft – beide Arme hochgestreckt. Fast wie ein Europameister. Doch es ist nur der emotionale Ausdruck der Erlösung und des  Stolzes. Durch ein tiefes Tal des Leidens, stundenlang, bin ich gegangen, der Aufgabe nahe.“ 

Haxi fuhr seine 4-te Mountainbikeausfahrt im Jahr 2013 - vielleicht gerade deshalb etwas nervös am Start. "Bei den Abfahrten lohnt es sich ein wenig Gas rauszunehmen" - also waren zwei "Brains" unterwegs: der Fahrer und das Rad (Spezialized Fully). Dass mit dem G'wicht von dem Paket (Fahrer und Bike) letztlich eine akzeptable Zeit von 2h04min51sec. rausgeschaut hat, verwunderte in dem Fall nur das "Brain" von Haxi.

Nach dem Rennen wurde gegrillt und der Tag endete in entspannter Atmosphäre - natürlich durfte jeder alle Einzelheiten, die im Rennen passiert sind, detailliert erzählen: der hat mi gschnittn; auf amoi hab i nix mehr gsehn; bergob hot mi kana überholt; die Reifen hobm an super Grip ghobt; i bin ja net ganz am anschlag g'fahren; das radl bergauf schieben haut mi dermaßen aus dem Rhythmus; wär mei Schaltseil ganz blieben, warat i sicher vü schnölla gwesen; der bürgermeister downhill war echt einfach; mei vorderradl hots verschlogn, aber i bin rechtzeitig abgsprungan....

25. August

Laranja beim Ötzi

13. + 14.07.: "Pilgern" 2-Tages-Ausfahrt Mariazell 

Auszug aus dem ausführlichen Bericht - Tag 1:

... Wir rasen vorbei am „Gesundheitsresort Raxblick“ hinunter in den Ort Prein (mit „R“ geschrieben) an der Rax. Das dazugehörige „Gschaidt“ beeindruckt uns wenig, zehrt aber trotz „Schmierens“ an unseren Kräften. Ein Trinkstopp muss daher sein. Die folgende Abfahrt nach Kapellen ist flott und wunderschön! ... weiterlesen 

Auszug aus dem ausführlichen Bericht - Tag 2:

... Nun folgen wir also zu sechst der Salza im rasanten Tempo. Vereinbart wurde ein dreiminütiger Wechsel an der Spitze, damit wir das Tempo auch bis nach Hieflau halten können und sich keiner „blau“ fährt.

Es ist ein wunderschönes Tal, die Salza teilweise türkis-blau, viele Rafter und Kanuten – alles in allem ein Bereich der sehr abwechslungsreich und daher auch kurzweilig ist. Erst nach 1,5 Stunden fällt uns auf, dass Gerwin immer noch im Wind fährt. Mit 37km/h  ... weiterlesen 

Die nackten Zahlen:

KM Gesamt: 350km - 430km

(je nach Variante und Ausgangsort)

Höhenmeter: zw. 3.500 – 4.500hm

(ja nach Variante und Tachotype)

Beim legendären Ötztaler Radmarathon darf die RU Laranja natürlich nicht fehlen: Heuer vertreten durch Gerwin.

Bei anfangs äußerst schwierigen Wetterverhältnissen (Regen u. Kälte) entschädigt das saagenumwobene Timmelsjoch (2.500m ü.M.) für beinahe fast alle Strapazen des 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter langen Rennrad-Klassiker.

Und nach 9:24 Stunden ist Gerwin ein weiterer bekehrter Radsportjünger, der nun weiß, welchen geheimnisvollen Lockruf der Ötztaler Radmarathon alle Jahre wieder an alle Rennradler Mitteleuropas ausstößt - ÖTZI eben !

August

Gerwin hat den Drehwurm

Befragt nach der Wettkampffernährung beim 8h-Rennen in Pöls, gibt Gerwin folgende Auskunft:

„Meine Ernährung ist heute sehr „straight“, ich habe genug von der hochkalorienhaltigen Intensivnahrung in Form von kleinen Tetra Paks: Wurstsemmeln, Topfentascherl, Mannerschnitten , Marsriegel  und jede Menge Flüssigkeit dominieren meinen Ernährungsplan.

Bei der Einfahrt in den Start/Ziel-Bereich rufe ich Iris immer meine „Bestellung“ zu (z.b. „mah, wos sull i jetz essn ?! Gimma a Topfntascherl bitte !!“), die sie mir dann bei der Ausfahrt reicht. Großes Gelächter und Verwunderung lösen meine sonderbaren Wünsche bei den umstehenden Betreuer, Streckenposten und Zuschauern aus. Mit Spannung erwarten diese dann bei der nächsten Durchfahrt  die neue Bestellung von mir …“  

Bei zwei MTB-Rundenrennen konnte Gerwin wieder seine Vorliebe für dieses Rennformat erfolgreich unter Beweis stellen.

Zuerst beim 6h-Rennen Riding the Hill in Tauplitz,

und dann zwei Wochen später beim 8h MTB Pölstal Extreme, wo er mit 6.300 Höhenmetern einen neuen persönlichen Rekord  aufstellen konnte.  

Juli

Mountainbiken im Soca Tal

Meinz, Thales und FuPe erkunden an einem Wochenende die Gegend rund um Kobarid im Soca Tal, Slowenien.

Einen Bericht über die Abenteuer der drei Laranja- Mountainbiker findet Ihr hier: Bericht Soca 2013

06.07

Laranja-Ausfahrt "Almenland"

Sechs tapfere Jungs formieren sich, um die Teichalm von der Nordseite (Anfahrt über Peggau/Breitenau) zu bezwingen.

Als Lohn winken Bier und Suppe auf der Latschenhütte und eine rasante Abfahrt hinunter ins Passailer Becken, um noch über den Gollersattel und St.Radegund wieder ins heimatliche Graz und Umgebung zu fahren.